Der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) Niedersachsen trat in den letzten Wochen mit der Bitte an das Luftfahrtmuseum heran, Flugzeugtrümmer, die bei Bodenuntersuchungen gefunden wurden, zu identifizieren. 

Bei der Betrachtung der vorgelegten Teile, konnten unsere Mitglieder diese innerhalb kürzester Zeit als Trümmerstücke von einer abgestürzten Messerschmitt Bf 109 identifizieren. Es handelte sich hierbei im Einzelnen sowohl um die Reste einer 8 mm Stahlplatte die als Rückenschutz (Original Stahllatte) diente, das Bruchstück aus dem Federbein des Fahrwerks und einem Ausgleichsgewicht für das Höhen/Seitenruder mit der dazugehörigen Seilanlenkung.

Und so sahen die Teile nach dem Wiederauffinden aus:

Hier die Teile im Originalzustand:


Hier ein weiteres gefundes Teil im Originalzustand, wobei die Identifizierung noch läuft:

Ein Teil der Rückenpanzerplatte:


Hier die original Rückenpanzerplatte: 

  

ellybeinhorn

Im letzten Jahr wurde besonders an Elly Beinhorn gedacht, ihr zu Ehren gab es eine Sonder-Ausstellung. 

Es zeigte sich, dass diese Frau auf keinen Fall unbekannt ist, was sich nicht nur an den Besucherzahlen bemerkbar machte.

Mehr über Elly Beinhorn finden Sie hier:

Hier ein Bericht in der HAZ

Sie war eine der Frauen in der Geschichte der Luftfahrt.

Und hier finden Sie weitere Informationen über Elly Beinhorn.

 

Verfasst von K.-D. Hoppe am 5. Juli 2015 - 10:57

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Unter der Leitung von Christer Bergström, Autor und Herausgeber, div. Bücher der Luftfahrt-und Militärgeschichte, erhielt das Museum kürzlich den Besuch von 19 schwedischen Luftfahrthistorikern. Besonders beeindruckt waren die Herren von unserer restaurierten Focke-Wulf, Fw 190 A-8. Der Eine und Andere ließ es sich natürlich nicht nehmen, einmal im Cockpit dieser Maschine einzusteigen und das Gefühl zu haben, wie eng es wirklich hier drin ist. Hier ein Foto der Enthusiasten zwischen der Messerschmitt, Bf 109 G-2 und der Focke-Wulf, Fw 190 A-8. Darüber schwebend der Nachbau einer Messerschmitt , Me 209.

Verfasst von K.-D. Hoppe am 20. Januar 2016 - 18:37

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Elly Beinhorn.jpg

Vom 30. Januar bis einschließlich 15.Mai 2016 fand im Luftfahrtmuseum eine Sonderausstellung statt, die der Luftfahrtpionierin aus Hannover, Elly Beinhorn gewidmet war. Gerade einmal 25 Jahre jung, flog sie mit einer einmotorigen Maschine, eine Klemm Kl 26 D um die Welt und stellte vor allem mit der von ihr auf den Namen “Taifun” getauften Messerschmitt Bf 108 zahlreiche weitere Rekorde auf.

Als Leihgabe erhielten wir hierzu die von der Lufthansa-Berlin-Stiftung auf ihren Namen getaufte Messerschmitt Bf 108 Taifun “Elly Beinhorn.” Bilder, Filme und Dokumente ergänzten die Ausstellung.

Zu sehen war außerdem, das Wettbewerbs-Motorrad für Sandbahnen, eine 350er Zündapp von Bernd Rosemeyer, mit dem Elly Beinhorn verheiratet war.

Im Anhang finden Sie weitere Infos über Elly.

AnhangGröße
Sonderausstellung Elly Beinhorn.pdf 1.64 MB
Elly Beinhorn.jpg 78.85 KB

Verfasst von K.-D. Hoppe am 24. April 2015 - 12:18

stuenkel
KKpt. a. D. Rolf Stünkel vor dem Starfighter, der F 104 G

Was empfindet man, wie ist die Wirklichkeit ?

Volle Konzentration ist permanent gefordert, um den Starfighter, die Lockheed F 104 mit 2 Mach (2380 km/h) und seinen “messerscharfen” Stummelflügeln in allen Flugsituationen zu beherrschen.

Ein spannender Vortrag, des ehemaligen, und einer der Letzten, noch auf diesem Muster ausgebildeten Piloten, Korvettenkapitän a. D. Rolf Stünkel, vor Freunden und Gästen des Luftfahrtmuseums.

Vom Werdegang der fliegerischen Ausbildung, seine Erlebnisse in der Fliegerei, Anekdoten, bis zum Abschied vom Geschwindigkeitsrausch - ein Plädoyer für die Luftfahrt.

Das Buch hierzu, Mach 2 - Meine Jahre im Cockpit, erschienen im Geramond Verlag.

Heute ist Rolf Stünkel Lufthansa-Kapitän auf einem Airbus A 340. Fliegen ist nach wie vor noch sein Hobby.

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