Heinkel He 42 (HD 42 bis 1934

heinkel he42 11929/30 entstand bei Heinkel als Nachfolgemuster des Seeflugzeuges HD 24 (z.B. mit Günter Plüschow in Argentinien) der Seeflugdoppeldecker Heinkel HD 42.

Hier muss kurz auf das Heinkelsche Bezeichnungssystem eingegangen werden: Die Eindecker bei Heinkel hießen HE - für Heinkel Eindecker, die Doppeldecker wurden HD - für Heinkel Doppeldecker - genannt, Das änderte sich mit der NS-Zeitenwende: Das neu geschaffene Reichluftfahrtministerium (RLM) ordnete eine völlig neue Nomenklatur an: Alle deutschen Flugzeugfirmen erhielte Ziffern aus einem Block, nur sie durften man benutzen . Heinkel bekam das Kürzel He. So wurde aus der HD 42 die He 42.

Dieses Flugzeug war speziell auf die Seefliegerausbildung zugeschnitten. Der erste Prototyp, HD 42a, flog 1930. Es gab reichlich Änderungen, weil die Flugeigenschaften massiv schlechter waren als bei ihrem Vorgänger HD 24: Der Rumpf musste verlängert und die V-Stellung der Tragflächen geändert werden.

 Die DVS war zunächst als Halter eingetragen. Es folgten Die neuen Ausführungen HD 42 c und D, die sich durch verbesserte Katapultfähigkeiten auszeichneten. 1933/34 wurde noch die HD 42 E gebaut mit einem stärkeren Junkers Motor. Der Typ wurde dann bald durch die modernere und sehr gute Heinkel He 60 abgelöst. Doch noch 1944 waren an den Flugschulen vereinzelte Exemplare He 42 anzutreffen.

Technische Daten:

Spannweite oben 14 m, unten 13 m. Länge 10,70 m, Höhe 4,30 m. Schwimmerspur 3,20 m. Gesamttragflächen 56 m²m Trockenmasse 1790 kg, Abflugmasse 2285 kg,heinkel he42 2

Triebwerk  1 x BMW Va, 6 Zyl-flüssigkeitsgekühlter stehender Reihenmotor mit 280 kW/380 PS oder Junkers Jumo L5 gleicher Bauausführung mit220 kW/300 PS.

Besatzung 2. Höchstgeschwindigkeit (BMW) 190 km/h bzw, 182 km/h (Jumo), v/Reise  um 160 km/h. Reichweite um 1050 km

Ausgestellt in der Vitrine 06.