Written by K.-D. Hoppe at 28. Februar 2017 - 17:04

Klemm-Daimler KDL 20 B

This aircraft is not very well known. In 1928 it was used for promoting the writing utensils of the Pelikan Günter Wagner company, at that time a very popular firm here in Hannover. It had a dark blue fuselage and ivory-colored wings and ailerons, elevator and rudder were red. It belonged to different owners, but was finally owned by the Akaflieg Hannover, the University of Hannover aviators club.

Klemm L 20 B I V

The KDL 20 B1 type was constructed and got into series-production by the Klemm company in the city of Böblingen. The stunt-pilot Ernst Udet was very fond of this plane and even became more famous by landing this plane on the Zugspitz mountain, the highest mountain in Germany. Baron von König-Wusterhausen, another famous aviator of this era, took this plane on a tour across the globe. Apart from these feats this plane was used as a general aviation aircraft in Europe.

This KDL 20 B1 was very often deployed for promotion missions in Germany and abroad. An unusual feature of this plane is the fact that the pilot sits in the front seat while the passenger sits in the back seat in the center of gravity.

In 1930 Senator Beindorf, a well-off entrepreneur of Hannover, gave this plane as a present to the University of Hannover aviators club, an association with very limited financial means.

Klemm L 20 B I s

Technical Data:

Length 7.27 m, wing span 13.00 m, height 2.05 m, wing area 20.00 sqm, crew 2,

engine: Daimler F 7502 air-cooled horizontally opposed, 14.7 kW/20 hp (design: Ferdinand Porsche) max. speed 105 km/h, gross weight 450 kg, payload 185 kg

 

 


 

Verfasst von K.-D. Hoppe am 25. November 2016 - 16:43

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Die Firma FIAT aus Italien verfügte über eine lange Luftfahrttradition. Sie ist inzwischen über Alenia aufgegangen im Leonardo-Konzern zusammen mit Aermacchi.

Anfang der 30er Jahre überarbeitete der Konstrukteur Rosatelli seinen Doppeldecker Cr. 30, den er deutlich wendiger und leistungsfähiger machen wollte. Es war die Zeit der Doppeldeckerjäger in Gemischtbauweise, obwohl am technischen Horizont bereits der Eindecker in Metall-Halbschalen-bauweise erschien.

Die Abmessungen wurden etwas größer, es fand eine bessere Lastenverteilung durch Tanks usf. statt. Es entstand so eine Maschine mit unglaublicher Wendigkeit. Die italienische Luftwaffe bestellte eine größere Anzahl davon und war sehr zufrieden. Exporte gingen nach Österreich die nach dem Anschluss an das Deutsche Reich bei der Luftwaffe landeten.

Das große italienische Hilfskorps (Aviazone Legionaria) für General Franco im spanischen Bürgerkrieg wurde damit ausgerüstet, von denen später einige von der Franco-Luftwaffe übernommen wurden.

Hier trafen sie auf die aus sowjetischer Produktion stammenden Polikarpow I-15„Tschaika“ („Curtiss-Jäger“) und bald auf den hochmodernen Ganzmetall-Halbschalenjäger Polikarpow I-16 Mosca („Rata“).

Die waren dem Fiat Jäger ebenbürtig respektive sogar überlegen. So ging dann auch in Spanien die Zeit der FIAT Cr.32 zu Ende.

Nebenbei: Für uns heute unverständlich ist, dass diesem Typ ein weitere Doppeldecker folgte, die FIAT Cr.42– der Gloster Gladiator in GB entsprechend -, als in Deutschland bereits die Bf 109 flogen. Aber das ist eine andere Geschichte.

Technische Daten:

Spannweite 9,50 m, Länge 7,45 m, Höhe 2,63 m, Tragflügelfläche 23,10 m² Höchstgeschwindigkeit 375 km/h in 3 km, Dienstgipfelhöhe 8,8 km, Reichweite 680 km Rüstgewicht 1325 kg, Startgewicht 1850 kg Bewaffnung; 2 synchronisierte 7,7 mm Breda-Safat MG Triebwerk; 1 stehender flüssigkeitsgekühlter 12-Zylinder-V-Motor FIAT A.30 RA mit 447 kW/660 PS.

Verfasst von K.-D. Hoppe am 5. Januar 2017 - 12:22

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In der jungen Sowjet-Union waren die strategischen Voraussetzungen in den 20er/30er Jahren ähnlich wie in Deutschland: Man hatte nichts und musste sich aber wehren können mit einem qualitativ hochwertigem, aber doch materiell geringem Aufwand. Und da bot sich die Militär-Luftfahrt mit Jägern und Bombern modernster Bauart geradezu an.

Das Konstruktionsbüro (OKB) Polikarpow stellte um die 30er Jahre erfolgreiche Doppeldecker-Jagdflugzeuge her, z. T. bereits mit Einziehfahrwerk. In Spanien Mitte der 30er Jahre trafen sie dann auf italienische (FIAT Cr.32) und deutsche (Heinkel He 51) Doppeldecker, und waren denen zumindestens gleichwertig.

Und dann fertigte Polikarpow, wohl als einer der ersten in der Welt, ein hochmodernes Eindecker-Jagdflugzeug in Metall-Halbschalenbauweise, verspannungsfrei, mit einem luftgekühlten (US-) Sternmotor und Verstellpropeller und Einziehfahrwerk, deutlich vor Messerschmitt in Deutschland oder Hawker und Supermarine im Vereinigten Königreich.

Der 720 PS -9Zylinder luftgekühlte 9-Zylinder Wright Cyclone Motor beschleunigte die Maschine auf 450 km/h, spätere Versionen bekamen dann noch einen 1100 PS-Motor. Über 7000 Maschinen aller Versionen wurden bis 1942 gebaut .

Die Feuertaufe kam im spanischen Bürgerkrieg. Die Doppeldecker-Gegner waren hoffnungslos unterlegen, zumal die „Rata“ nicht nur schnell sondern auch ausgesprochen wendig war. Die deutsche Legion Condor pro Franco musste dann übereilt die ersten Vorserienmaschine von Bf 109 und He 112 nach Spanien bringen. Damit hatte die I-16 einen gleichwertigen Gegner gefunden. Im sog. „großen Vaterländischen Krieg“ mit dem Deutschen Reich von 1941 an waren die inzwischen deutlich stärker motorisierten deutschen Jäger bis etwa 1943 technisch überlegen, so dass die I.16 nicht mehr viel ausrichten konnte und auf Ersatz durch modernere Typen warten musste, was dann ab 1943 der Sowjet-Union gelang.

Technische Daten I-16 Typ 24:

Spannweite 8,88 m, Länge 6,04 m, Höhe 2,41 m, Flügelfläche 15 m² Rüstmasse 1475 kg, Startmasse 2060 kg Triebwerk: 1x luftgekühlter 9-Zylinder Sternmotor Schwetzow M-62 mit 736 kW/1000 PS (Weiterentwicklung des Wright-Motors) Höchstgeschwindigkeit 490 km/h in 3 km, Dienstgipfelhöhe 9,47 km, Reichweite 600 km. Bewaffnung: 4 x 7,62 mm MG SchKAS, davon 2 in den Tragflächen und 2 auf dem vorderen Rumpfrücken, durch den Propellerkreis synchronisiert schießend. Es konnten Bomben- und Raketen mitgenommen werden.